Allgemeine Geschäftsbedingungen

Präambel

Die Anbieterin erbringt für ihre Kunden administrative und technische Dienstleistungen mit dem Ziel, aus Sicht des Kunden unberechtigte Bewertungen entfernen zu lassen. Eine Vergütung schuldet der Kunde ausschließlich im Erfolgsfall.

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Entfernung von Online-Bewertungen und ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Es gelten ausschließlich diese AGB; individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.

§ 2 Angebot und Vertragsschluss

Die Leistungsdarstellungen, insbesondere im Löschmanager, sind freibleibend. Mit dem Absenden des vollständig ausgefüllten Auftragsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Die Anbieterin kann dieses innerhalb von zwei Wochen annehmen.

§ 3 Leistungsgegenstand, Art und Umfang der Leistung

Die Anbieterin bemüht sich, die benannten Bewertungen von der jeweiligen Plattform entfernen zu lassen, und ergreift geeignete administrative und technische Maßnahmen. Ein bestimmter Erfolg oder eine feste Bearbeitungszeit wird nicht geschuldet.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt sämtliche erforderlichen Angaben vollständig und zutreffend zur Verfügung und informiert unverzüglich über wesentliche Veränderungen. Er beantwortet Rückfragen und unterlässt alles, was die Leistung erschwert.

§ 5 Zusicherungen des Kunden, Freistellung

Der Kunde sichert zu, zur Auftragserteilung berechtigt zu sein und die benannten Bewertungen nach seiner Kenntnis für unberechtigt zu halten. Er stellt die Anbieterin von Ansprüchen frei, die auf unzutreffenden Angaben beruhen.

§ 6 Erfolg, Vergütung, Fälligkeit

Ein vergütungspflichtiger Erfolg liegt vor, wenn eine Bewertung dauerhaft entfernt wird. Die Vergütung wird je entfernter Bewertung berechnet und ist nach Rechnungsstellung innerhalb von vierzehn Tagen fällig. Ohne Erfolg entsteht keine Vergütung.

§ 7 Laufzeit, Beendigung

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Beide Parteien können mit einer Frist von zwei Wochen kündigen, der Kunde frühestens nach sechs Monaten ab Tätigkeitsbeginn. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 8 Unterlagen, Schutz- und Nutzungsrechte

An Unterlagen, Auswertungen, Statusinformationen, Software und Arbeitsergebnissen behält die Anbieterin ihre Schutzrechte. Der Kunde erhält ein einfaches Nutzungsrecht für interne Unternehmenszwecke.

§ 9 Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

§ 10 Verjährung

Ansprüche des Kunden verjähren grundsätzlich in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, soweit keine zwingend längeren gesetzlichen Fristen gelten.

§ 11 Kein Erfolgsversprechen

Die Anbieterin gibt keine Garantie ab, dass eine Entfernung erreicht wird oder zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht wird. Erfolgsquoten sind statistische Erfahrungswerte.

§ 12 Höhere Gewalt

Bei höherer Gewalt oder außerhalb des Einflussbereichs liegenden technischen Änderungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten für Dauer und Umfang der Behinderung.

§ 13 Abtretung

Die Anbieterin ist berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten. Der Kunde kann Rechte und Pflichten nur mit vorheriger Zustimmung übertragen.

§ 14 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der DSGVO und der ergänzenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

§ 15 Vertraulichkeit

Die Parteien behandeln nicht offenkundige Informationen vertraulich und verwenden sie ausschließlich zur Vertragsdurchführung.

§ 16 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort ist der Sitz der Anbieterin. Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch.